Die 10 größten Hygienefallen im Haushalt

Wenn der Schwamm lebt!

Die 10 größten Hygienefallen im Haushalt

In manchen Haushalten sieht alles akkurat und reinlich aus. Kein Stäubchen ist zu sehen – und doch lauern überall Bakterien. Die Ursache ist so banal wie gefährlich: Wenn Lappen, Handtücher und Bürsten einfach nicht sauber sind, dann nutzt auch regelmäßiges Putzen herzlich wenig. Denn wo Menschen eng zusammenleben, können Krankheitserreger leicht weitergetragen werden. Aber durch einfache Hygienemaßnahmen lässt sich die Zahl der Keime im eigenen Zuhause eindämmen. Doch was muss man beim Putzgerät beachten?

 

Wir haben für Sie eine Checkliste für die richtige Hygiene der Gerätschaften zusammengestellt!

 

1. Handtücher:
Hier fühlen sich gefährliche Keime richtig wohl! Deshalb: Regelmäßig und zwar oft (2 x in der Woche) wechseln und immer bei mindestens 60 Grad spülen.

2. Klobürste:
Sobald diese leichte Verschmutzungen zeigt, können Sie die Bürste in einen Behälter mit Gebissreiniger-Tabs über Nacht einweichen. Außerdem mindestens zweimal im Jahr darf man sich eine neue Bürste gönnen.

3. Geschirrhandtücher:
Was soll da schon drin sein? Von wegen: Sogar Kolibakterien können sich hier einnisten. Also ab damit in die 60-Grad-Wäsche und mehrmals in der Woche wechseln.

4. Schwamm in Bad und Küche:
Auswringen reicht nicht aus – mit heißem, am bestem kochendem Wasser spülen, gut trocknen und regelmäßig einen neuen verwenden.

5. Putzlappen und Scheuerlappen:
Mehrmals in der Woche austauschen! Auch hier gilt: Bei mindestens 60 Grad waschen und sich öfter mal neue Lappen gönnen.

6. Putzeimer:
Immer gründlich mit heißem Wasser ausspülen, damit keine Wasserreste mit Keimen zurück bleiben.

7. Staubsauer:
In Staubsauerbeuteln sammelt sich jede Menge Dreck mit Bakterien – deshalb sollte man nicht immer warten, bis gar nichts mehr in den Beutel geht. Rechtzeitig wechseln und direkt ab damit in die Mülltonne nach Draußen.

8. Abwaschbürsten:
Auch hier fühlen sich Bakterien so richtig wohl. Wer die gefährlichen Keime loswerden will, sollte die Bürsten regelmäßig mit kochendem Wasser aus dem Wasserkocher oder dem Kessel gründlich spülen.

9. Richtig trocknen:
Sofort nach dem Großreinemachen müssen Lappen und Handtücher immer so aufgehängt werden, dass sie gut trocknen können – das verhindert die Ausbreitung von Keimen.

10. Besen und Handfeger:
Besen und Handfeger mit Kunstborsten können über Nacht mit Haushaltsreiniger eingeweicht und später mit heißem Wasser ausgespült werden, bei Echthaar-Borsten ein Shampoo verwenden, das ebenfalls mit sehr heißem Wasser ausgespült wird.

 

 

Autor: Malte Bastian

Bild: fotolia

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